Lesung mit Sebastian Fitzek

„Ich hoffe man hat euch schon gesagt, dass ich auf Lesungen immer mehr quatsche als ich lese?!“ war so mit der erste Satz, den Sebastian Fitzek auf der Lesung zum „Joshua-Profil“ in Paderborn gesagt hat.
Bei vielen anderen Autoren hätte ich mir jetzt „Oh nein!“ gedacht, aber bei ihm war das so genau richtig.
Aber mal der Reihe nach…

Schon im Sommer wurde bekannt, dass Fitzek eine Lesungs-Tour in Deutschland machen würde. Innerhalb von ein paar Stunden waren die Tickets fast restlos ausverkauft. Fast restlos deswegen, weil ein Buchladen aus Paderborn seine Tickets nicht online verkaufte und auch nicht verschicken wollte.
Als ich dort anrief wurde ich recht grob abgewiesen mit den Worten „Ja, wir verschicken nicht, weil das nur für Paderborner gedacht ist!“.
Da ich aber Kontakte in Paderborn habe, hat mir eine liebe Freundin dort 3 Karten besorgt. (Danke nochmal an der Stelle ♥).

Am Freitag, den 20.11.2015 gings dann also nach der Arbeit los nach Paderborn. Schnell die Tasche gepackt und nochmal frisch gemacht, gings auch schon mit meiner Schwester los zum Bahnhof um dort Leeri einzusammeln.


Die Fahrt nach Paderborn war mit den beiden recht kurzweilig und hat Spaß gemacht. Dort angekommen haben wir das Auto im Parkhaus abgestellt und uns mit der Freundin dort getroffen und sind Essen gegangen.
Daraufhin gab es erst einmal eine kurze Bescherung (wie eigentlich immer … :’D) und ich habe eeeendlich (m)ein Exemplat von Muskat Brown in den Händen gehalten! ♥ Besagte Freundin hatte nämlich versucht mir einen zuzusenden der aber verloren ging. Sie schenkte mir deshalb einfach ihr Backup. So lieb! /o\

Nachdem wir gefuttert hatten, wurde es auch schon fast Zeit rüber zur Aula zu laufen, wo die Lesung stattfinden sollte. Und Leute, die Aula war schön! Das ist tatsächlich das Gymnasium, wie toll sieht das denn bitte aus?!


Zuerst waren wir enttäuscht dass wir im unteren Teil der Aula keinen Platz mehr bekamen und wir uns auf die Tribüne setzen mussten. Aber eigentlich waren wir am Ende ganz froh, da wir vermutlich mehr sehen konnten als viele andere unten in den hinteren Reihen.

Aber als die Lesung dann erstmal so richtig anfing, waren wir ganz froh dass wir uns oben auf der Tribüne breit gemacht hatten. Erstmal waren dort oben recht wenig Leute und es gab Sitzbänke. Check! Zwar konnten wir keine Fragen stellen, aber uns brannten eh keine Fragen unter den Fingernägeln.

Die Lesung selbst war übrigens episch, da Herr Fitzek eine recht charmante und amüsante Art hatte. Er hat viel erzählt, was aber gar nicht gestört hat. Seine Geschichten haben perfekt mit den ausgesuchten Passagen harmoniert, die er dann zwischendurch vorgelesen hat. Er hat beides eigentlich ganz geschickt verknüpft, nicht zu viel und nicht zu wenig verraten und die Menge super unterhalten. Es wurde viel gelacht und trotzdem hat man einiges von dem Buch erfahren.
Im Vordergrund stand nicht nur das Buch, sondern auch wie Sebastian Fitzek auf solche Geschichten kommt, die er schreibt.
Man kann das Erlebnis gar nicht so in Worte fassen, man muss ihn einfach selbst live erlebt haben!

Nach der Lesung selbst, gab es noch die Möglichkeit, sich Autogramme zu besorgen und Fotos mit Sebastian Fitzek selbst zu ergattern. Wir haben uns also brav angestellt und uns total über die Leute hinter uns amüsiert. Alle 2 Minuten starrten sie an uns vorbei zur Bühne, ob der nächste denn schon dran sei. Und jedes Mal wenn jemand ein Foto wollte (also eigentlich jeder! :’D) wurde lautstark gestöhnt ob das denn jetzt nötig sei ;D

Es war oben auf der Tribüne schon brüllend heiß gewesen, aber das war kein Vergleich zu unten, direkt neben den Heizungen am Rand. Die Hölle! Und meine Ma noch so: „Kind, nimm dir ne Jacke mit, in dem Pulli wirst du total frieren!“.
Schließlich haben wir es doch noch nach vorne geschafft und haben uns mit Autogrammen und Fotos eingedeckt 🙂

Am Ende haben wir uns noch mit Angestellten aus dem besagten Buchladen unterhalten und die waren super beeindruckt dass Leeri extra aus Aachen und meine Schwester und ich aus der Nähe von Essen angereist sind. Super freundliche Leute, ausser am Telefon wenn man eben nach Karten fragt ;D Aber am Ende hat ja doch alles noch geklappt 🙂

Habt ihr Bücher von Fitzek zuhause? Wart ihr schonmal auf einer Lesung (von ihm)? 🙂

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