[Piercing Blogparade] Medusa Piercing

Und schon sind wir bei meinem Medusa-Piercing angelangt!

Da ich schon einmal einen Post über mein Medusa gemacht habe, fasse ich mich in diesem Post recht kurz.
Ihr könnt euch gerne nochmal meinen ersten Post zum Medusa durchlesen. Den findet ihr hier!

Was ist ein Medusa-Piercing?

Wikipedia sagt dazu: „Wird ein Labret-Piercing genau in der Mitte oberhalb der Oberlippe durch das Philtrum, die vertikale Rinne zwischen der Oberlippe und der Nase, gesetzt, spricht man von einem Medusa-Piercing. Als Piercingschmuck wird meist ein Labret-Stecker eingesetzt.
Da an dieser Stelle besonders viele Nerven verlaufen, ist es oft schmerzhafter als andere Piercings in der Lippe. Getragen wurde es traditionell bereits von dem brasilianischen Volksstamm der Akuntsu.“

Im Endeffekt ist ein Medusa-Piercing nichts anderes als ein Labret-Piercing, es hat nur eine speziellere Bezeichnung.

Wie wurde das Piercing gestochen? 

Wie sonst auch: Desinfizieren, Anzeichnen, Festklemmen, Stechen, Schmuck rein! 🙂 Hier lief es genau wie beim Labret-Piercing!

Wie arg war der Schmerz beim Stechen?

Ach, naja, es ging 🙂 Es war schmerzhafter als das Labret-Piercing, aber definitiv auszuhalten.

Wie habe ich mein Medusa-Piercing gepflegt?

Wie auch beim Labret habe ich wieder das Pflegemittel von Wildcat bekommen, dass man sich aufspüht. Damit hab ich mein Piercing gereinigt. Den Mund habe ich mit handelsüblicher Mundspülung gespült.

Wie lange beträgt die Heilungszeit?

Im Endeffekt ist es hier das selbe Spiel wie bei dem Labret-Piercing: 4-8 Wochen, kommt auf die Heilungskräfte des Körpers an. Generell geht es hier aber sehr fix wegen der Schleimhäute im Mund.

Mir wurde ausserdem vom Piercer nahegelegt circa 2 Wochen lang keine Frucht- und Milchsäure zu mir zu nehmen. Außerdem soll man 12-24 Stunden danach nicht rauchen und keinen Alkohol trinken. Das war beides kein Problem für mich.

 

Wie war es während dem Verheilen? Wie ist es jetzt?

Für die Verheilzeit verweise ich euch an meinen ersten Blogeintrag zum Medusa.
Mittlerweile (nach einem halben Jahr) ist es immer noch leicht gereizt im Stichkanal, das merke ich im Alltag allerdings nicht. Das fällt mir erst auf, wenn ich das Piercing herausnehme oder wenn meine Katzen ihren Kopf gegen das Piercing werfen. (♥)
Auch hinsichtlich Zahnfleisch ist alles paletti, das Piercing berührt mein Zahnfleisch nicht. Lasst euch da aber, falls ihr euch das Piercing stechen lassen wollt, nochmal vom Piercer und vom Zahnarzt beraten. Hätte das Piercing mir deswegen Probleme bereitet, hätte ich es wieder entfernt.
Meine Kugel habe ich auf eine Kugel mit einem subtilen Glitzersteinchen gewechselt.

Wie teuer war das Medusa-Piercing?

Das Piercing kostete wie immer 50€ bei Wildcat.

Habt ihr auch ein Medusa-Piercing? Mögt ihr Glitzersteinchen darin?

 

1 Comment

  1. Super Beitrag, mit allem was ich wissen wollte.
    Ich möchte es mir nächstes Jahr zum Geburtstag schenken lassen,
    sowie auch mein Septum und mein Eskimo.

    Liebe Grüße,
    Jez

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